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08.07.2018 via

Mythos Hazespray?

Immer wieder wird von Konsumenten berichtet, dass ihr Gras mit sogenannten "Hazespray" kontaminiert ist. Es soll sehr intensiv und fruchtig riechen. Der intensive Geruch verschwindet schnell, nachdem der Konsument das Baggy/Tütchen geöffnet hat. Vermutlich soll dadurch ein höherer Preis erzielt werden, als ohne "Hazespray".

Wir haben uns die Arbeit gemacht und einen Tag lang recherchiert, was es mit dem "Hazespray" genau auf sich hat. Die schnelle Suche über Google nach "Hazespray kaufen" oder ähnlichen Suchbegriffen hat nicht zum Erfolg geführt. Es ist also schonmal anscheinend nicht so einfach zu kaufen, wie Brix, welches der DHV auch analysiert hat.

Was ist denn nun "Hazespray"? Wir haben viele Foren durchforstet, vor allem auch in den USA und UK, um herauszufinden, wo man das "Hazespray" denn kaufen kann oder ob es dort auch bekannt ist.

Tatsächlich konnten wir einige Informationen dazu finden:

"Hazespray" einfach so zu kaufen gibt es nicht.

Stattdessen sind Flüssigkeiten erhältlich, die tatsächlich verschiedene Gerüche von Weedsorten imitieren. Wir schreiben natürlich hier nicht, um welche Flüssigkeiten es sich genau handelt und wie damit das Weed behandelt wird.

Fazit: Geruchssinn beim Kauf von Weed benutzen. Riecht es übermäßig nach irgendeinem besonders gutem Gras, Finger weg! Sauberes Gras riecht nur wenn es frisch ist intensiv, ist es trocken ist kaum noch Geruch wahrnehmbar.

Quelle: eigene Recherche


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04.07.2018 via

10% weniger Verkehrstote durch die Legalisierung von Weed in Nevada, USA

Im Bundesstaat Nevada, USA, sind seit der Legalisierung von Gras als Genussmittel 10% weniger Verkehrstote zu beklagen. Die Zahl stammt vom dortigen "Department of Public Safety", einer U.S.-Behörde. Gegner der Freigabe von Cannabis haben vorher argumentiert, dass nach der Legalisierung die Zahl der Unfälle, auch tödlicher, steigen würde. Dem ist nicht so, wie nun in den USA festgestellt. Übrigens liegt der Grenzwert für die Fahrtauglichkeit in Nevada, USA, bei 2 ng/ml Blut.

Quelle: News 4 und Fox 11, 05/2018


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29.06.2018 via

Synthetische Cannabinoide in CBD-Öl

In den USA berichtete das "Utah Poison Control Center" Ende 2017 von Vergiftungen durch den Konsum von CBD-Öl. Diverse Konsumten sind mit Gedächtnisverlust, Krampfanfällen, Bewusstlosigkeit und oder Halluzinationen in Notaufnahmen eingeliefert worden. Alle haben CBD-Öl konsumiert. Weitere Untersuchungen der staatlichen Behörden haben ergeben, dass 52 Menschen mit Vergiftungen durch CBD-Öl behandelt worden sind. Die Ermittler haben festgestellt, dass das synthetische Cannabinoid "4-cyano CUMYL-BUTINACA (4-CCB)" im Öl vorhanden war, jedoch kein CBD. Laut den Behörden handelt es sich um CBD-Öl der Marke "Yolo". Außerdem sind einige nicht gelabelte CBD-Öle sichergestellt worden, die ebenfalls synthetische Cannabinoide enthalten.

Aufgrund der schwerwiegenden Nebenwirkungen wie Krampfanfällen von synthetischen Cannabinoiden raten wir dringend vom Konsum von solchem "CBD-Öl" ab. Insbesondere das Öl der Marke "Yolo" sowie jedes Öl, welches nicht von einer größeren Firma kommt, die Möglichkeiten zur Reinheitskontrolle haben.

Quelle: UTAH PCC 2017


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19.06.2018 via

Artikel über uns bei "Soft Secrets"

Auf der französischen Version der Cannabis-Nachrichten-Plattform "Soft Secrets" ist ein Artikel über uns erschienen. Es wird auf die Problematik mit Streckmitteln und Verunreinigungen in Frankreich sowie Deutschland eingegangen. In Frankreich gab es laut Artikel vor Jahren ähnliche Probleme wie heutzutage immer noch in Deutschland, allerdings eher mit Haschisch als Gras. Das Problem ist in Frankreich stark zurückgegangen, da die Konsumenten dort einfach die verunreinigte bzw. gestreckte Ware nicht mehr gekauft haben und die französische Polizei Ergebnisse von toxikologischen Untersuchungen von beschlagnahmten Gras veröffentlicht hat.

Quelle: Soft Secrets Artikel 06/2018


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14.06.2018 via

Streckmittel im Landtag Niedersachsen

Gezeigt wird ein Ausschnitt aus der Sendung Hallo Niedersachsen vom 13.06.2018. Die Grünen und FDP beantragen ein Modellprojekt zu Abgabe von Cannabis an die volljährige Bevölkerung. Dabei kommt auch zur Sprache, dass heutzutage viele Konsumenten gar nicht wissen, ob ihr Gras sauber ist.
Die Regierung Niedersachsens spricht sich gegen ein Modellprojekt aus, da nur das Verbot die Gesundheit schützen könne.
Wir sehen das anders. Gerade durch das Verbot von Cannabis als Genußmittel ist keine Qualitätskontrolle möglich. Uns ist bekannt, dass Konsumenten der Altersgruppe 18- 25 Jahre teilweise noch nie sauberes Gras gesehen haben. Diese Konsumenten denken, Gras mit Brix, Zuckerwasser oder anderen Streckmitteln sei normal. Die Regierung interessiert es leider nicht.
Quelle des zitierten Ausschnitts: NDR Mediathek


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09.06.2018 via

Untersuchung des BAG der Schweiz auf Kontaminationen und Streckmittel in Cannabis

In der Schweiz hat das BAG (Bundesamt für Gesundheit der Schweiz) 2017 eine wissenschaftliche Studie bzw. Analyse von Cannabis und möglichen Verunreinigungen in Auftrag gegeben, die von der Universität Bern durchgeführt worden ist. Es sind 151 Proben aus von der schweizerischen Polizei beschlagnahmten Gras- und Haschsicherstellungen genommen worden. In allen bis auf einer Probe wurden Verunreinigungen mit Pestiziden, Fungiziden, Schimmelpilzen sowie Schwermetallen gefunden. Außerdem waren einige Proben mit Bakterien befallen. Das BAG hat hier aufgezeigt, dass Gras und Hasch aus dem illegalen Anbau massiv verseucht ist und das beschlagnahmte Cannabis allenfalls als, so wörtlich in der Studie, nur als Viehfutter zu gebrauchen ist, aber nicht zum Rauchen. Gewöhnliche Streckmittel wie Talk, Sand oder Ähnliches sind allerdings nicht gefunden worden, was immerhin ein wenig erfreulich ist.

Das sind die Folgen des Schwarzmarktes. Konsumenten wissen gar nicht, was für Chemie sie mit dem Gras oder Hasch konsumieren.

Quelle: Forschungsbericht der Uni Bern im Auftrag des BAG der Schweiz, 2017, (PDF)


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05.06.2018 via

Re-Launch des Streckmittelmelders

Wir haben den Melder komplett überarbeitet, umbenannt und internationalisiert. Außerdem gibt es nun eine Statistik, ein Archiv mit Karte, Graspreise und verschiedene Länder zur Auswahl.